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Mammographie

Mammographie = eine Röntgenaufnahme der Brust mit deutlich besseren, kontrastreicheren Bildern und einer sehr viel niedrigeren Strahlendosis als bei der konventionellen Mammographie. Bei vielen Patientinnen, die sich in unserer Brustsprechstunde vorstellen, wurde durch die niedergelassenen Ärzte bereits eine Röntgenaufnahme der Brust veranlasst. Wenn diese Untersuchung in einem auswärtigen Institut durchgeführt wurde, ist es uns eine große Hilfe, wenn Sie uns diese Aufnahmen zur Erstuntersuchung mitbringen.



Ernährung & Nahrungsergänzung

Ernährung ist ein wichtiges Thema. Schließlich ist das Essen nicht nur die Aufnahme von Nährstoffen und Energie – es ist auch Genuss. Beides ist bei einer Krebserkrankung wichtig. Sie brauchen Energie und Nährstoffe. Aber Sie brauchen auch etwas, dass Ihrer Seele gut tut. Eine ausgewogene Ernährung sollte das Ziel sein. Ist das vielleicht nicht möglich weil durch eine Chemotherapie Ihr Geschmackssinn verändert ist, gibt es kleine Tricks was man tun kann.

Ist Ihre Mundschleimhaut angegriffen brauchen Sie eine gute Anleitung zur Pflege und zum Schutz Ihrer Schleimhaut. Es ist wichtig das Sie wissen das Sie das nicht allein bewältigen müssen. Sprechen Sie mit unserer onkologischen Pflegeberatung, sie wird Ihnen zur Seite stehen.

Bei einer Krebserkrankung kommt häufig die Frage auf „was kann ich für mich selbst Gutes tun“. Schnell kommt man über die Medien zu dem Schluss, dass man mit mindestens 4 Vitaminen unterversorgt ist, die man nun unbedingt ergänzend zuführen muss!

Auch alternative Methoden sind auf dem Vormarsch und tun uns auch häufig gut und geben uns zusätzlich noch ein gutes Gefühl. Doch man muss wirklich vorsichtig sein. Unter einer Chemotherapie sollte man alle Nahrungsergänzungsmittel und auch Homöopathisch unterstützende Mittel unbedingt mit dem Behandelnden Onkologen absprechen.

Wussten Sie das Grapefruitsaft ein super Vitamin C Lieferant ist? Bestimmt wussten Sie das. Aber wissen Sie auch, dass der gleiche Saft während einer Chemotherapie den Leberstoffwechsel hemmt und so die Therapie nicht wieder richtig abgebaut werden kann? Seit einiger Zeit testet man gezielt die Wechselwirkungen von Nahrungsmitteln und Chemotherapien.

Also denken Sie bitte daran – immer abklären und das bitte nicht nur bei Google.



Fatigue

Das Wort Fatigue stammt aus dem französischen Sprachgebrauch und bedeutet so viel wie Müdigkeit oder Erschöpfung. Patienten können im Laufe Ihrer Krebserkrankung an einen Punkt kommen, wo sie völlig körperlich, emotional und/oder geistig erschöpft sind. Es kommt zu Müdigkeit und Kraftlosigkeit, die sich auch durch lange Erholungsphasen nicht ausgleichen lassen und in keinem Verhältnis zu der voran gegangenen Anstrengung stehen. Es können auch Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen dazu kommen. Oft hält dieser Zustand lange Zeit an und kann Ihr Alltagsleben sehr beeinträchtigen. Doch es gibt Möglichkeiten mit dieser tumorbedingten Fatigue zurecht zu kommen. Wie Sie das alles erkennen und trotzdem Ihren Alltag bewältigen und sich davor schützen können, dass die Fatigue chronisch wird -  das erfahren Sie in unserer onkologischen Pflegeberatung.



Chemo-Brain

Als Chemo-Brain bezeichnet man eine empfundene kognitive Einschränkung bei Patienten die eine Chemotherapie erhalten haben oder erhalten. Einen prägnanten deutschen Begriff gibt es dafür noch nicht.

Aktuell gibt es Vermutungen, dass das Chemo-Brain gar nichts mit der Therapie zu tun hat, sondern seinen Ursprung in einer posttraumatischen Belastungsstörung hat, die mit der Diagnosestellung einher geht. Zu den Symptomen gehören unter anderem:

  • Gedächtnislücken
  • Verringerte Merkfähigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Verlangsamtes Denken/verzögerte Entscheidungen

Eine Therapie existiert noch nicht, allerdings bieten Gehirntrainings eine gute Unterstützung. Auch feste Tagesroutinen und genügend Ruhephasen können helfen. Auch hier bieten wir Ihnen mit Ihren Angehörigen ein Beratungsangebot.