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AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG
Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin und Spezielle Schmerzmedizin

Sekretariat
Christina Preul

Zum Schaumburger Klinikum 1
31683 Obernkirchen

(05724) 95 80 - 61 05

(05724) 95 80 - 88 61 99

anaesthesie@ksl.agaplesion.de

Ihr Chefarzt
Dr. med. Hubertus Finsterwalder

Dr. med. Hubertus Finsterwalder

Chefarzt

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Angehörige!

In unserer Fachabteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Spezielle Schmerzmedizin (kurz: "AINS") werden jährlich auf höchstem medizinischen Niveau ca. 10.000 Patienten versorgt. Viele Menschen sehen unseren Fachbereich als „Black Box“ der medizinischen Versorgung an. Gerne bringe ich im Folgenden Licht, Verständnis und Transparenz in den sehr umfassenden Bereich der anästhesiologischen Patientenversorgung und damit in unseren Gesamtauftrag.

An unserem großen Neubauklinikum in Vehlen lasse ich Ihnen mit ca. 22 fachärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meine inzwischen 24 jährige Expertise als Anästhesiologischer Facharzt, Intensivmediziner, Notfallmediziner und Spezieller Schmerztherapeut stets zu Gute kommen  und Sie nicht nur sicher durch auch größere operative Engriffe steuern, sondern auch für Sie eine nach neuesten medizinischen Erkenntnissen und Leitlinien orientierte Intensivtherapie, sowie auch Schmerz- und Notfallmedizinische Versorgung sicherstellen. Die Notarztversorgung des Schaumburger Landes wird überwiegend von unserer Fachabteilung übernommen. Ich biete Ihnen außerdem über meine Schmerzambulanz die Versorgung als chronischer Schmerzpatient an.

Mein Ziel ist hierbei immer, die Sicherheit unserer Patienten im Auge zu bewahren und die medizinische Exzellenz bei der Versorgung in allen von uns betreuten  Bereichen zu gewährleisten. Freundlichkeit, fachliche Kompetenz und Fürsorge steht bei uns  im Hauptfokus. Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen über mein Sekretariat zur Verfügung.

Ihr Dr. med. Hubertus Finsterwalder


Leistungsspektrum
  • Betreut werden: 9 OP-Säle, Herzkatheter-OP, Kaiserschnittsaal, Kreissaal, Schockraum für Schwerverletzte, 1 Aufwachraum mit 13 Betten, 2 Anästhesie-Ambulanzen (Prämedikation, Anästhesieaufklärung)
  • Allgemeinanästhesien - balanciert, total intravenös, Target-Controlled (TCI)
  • Regionalanästhesien, zentrale Blockaden und perihere Blockadetechniken
  • Kombinierte Verfahren
  • Ultraschalluntersuchungen bei RA, Katheteranlagen
  • Atemwegssicherungen mit Video-Bronchoskopen und -Laryngoskopen möglich
  • EEG/Hirnstromkurven  Überwachung der Narkosetiefe möglich
  • Hirndurchblutungsmessung (NIRS-INVOS) bei Risikopatienten
    • Betreut werden 24 (14+10) Intensivplätze und 4 Intermediate Care Plätze (IMC)
      Zu den behandelten Patienten zählen einerseits solche mit akut aufgetretenen schweren bis   lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen, andererseits versorgen wir hier Patienten, die auf Grund ihrer Vor-Erkrankungen und/oder der Art des operativen Eingriffs eine intensivierte perioperative  Betreuung in Hinblick auf Kreislauf-, Organfunktion und Schmerztherapie benötigen
    • Differenzierte invasive und nicht invasive Beatmungstherapie
    • Beatmungsentwöhnung (Weaning-Therapie nach Langzeitbeatmungen)
    • Dilatationstracheotomien
    • Diagnostische und therapeutische Bronchoskopien
    • Ultraschall-gestützte invasive Katheter- und Punktionstechniken, sowie Nervenblockaden
    • Künstliche enterale und parenterale Ernährung
    • Differenzierte Kreislauftherapie (Katecholamintherapie)
    • Differenziertes hämodynamisches Monitoring (PICCO)
    • Organersatzverfahren (Dialyse-Citrat-Hämofiltration)
    • Patient Blood Management, leitliniengerechte Transfusionstherapie
    • Kühlungstherapie nach Wiederbelebung mittels invasiver Kathetertechnologie (Thermogard)
    • EEG-Überwachung bei analgo-sedierten beatmeten Patienten („Künstliches Koma“)
    • Ermächtigung zur Weiterbildung Intensivmedizin
    • Ärztliche Besetzung der Rettungswache am Klinikum, der Rettungswache in Stadthagen und in Rinteln
    • Sicherstellung der notärztlichen Versorgung des Schaumburger Landes und angrenzender Regionen in enger Kooperation mit dem DRK
    • Bildung der leitenden Notarztgruppe und örtlicher Einsatzleitung (ÖEL)
    • Enge Zusammenarbeit mit der Rettungs-Leitstelle des Landkreises
    • Bereitstellung von klinik-internen Notfallteams (MET) zur Wiederbelebung
    • Bestückung der Notfall-Ausrüstung und Organisation des Notfallsystems generell
    • Wiederbelebungsausbildung für ärztliche und pflegerische Mitarbeiter des Hauses, Krankenpflege-Schule
    • Ermächtigung zur Weiterbildung Notfallmedizin in der Abteilung

       

      • Schmerzerhebung/-erfassung via Schmerzskalen: NRS – VAS etc.
      • Postoperative Schmerztherapie, mehrmodale Schmerztherapie, Ermächtigungsambulanz zur Behandlung chronischer Schmerzpatienten, Schmerztherapie in der Geburtshilfe
      • Organisation des postoperativen Akut-Schmerz-Dienst mit ca. 2000 Schmerzkatheter/Jahr
      • Mobile PCA Pumpen zur Patienten (P) kontrollierten (C-Controlled) Schmerzausschaltung (A-Analgesie)
      • Psychsomatische Grundversorgung und Diagnostik bei chronischen Schmerzpatienten
      • Spezifische Pharmakotherapie
      • Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Multimodalität, Koordination der Ärzte
      • Diagnostische und therapeutische Lokalanästhesien
      • Neuromodulatorische Capsaicinanwendungen
      • Manuelle Therapien und physikalische Anwendungen in Kooperation mit der Physiotherapie
      • Invasive Schmerztherapie ultraschallgesteuert (Plexus – und rückenmarksnahe Verfahren)
      • Stellatumblockaden ultraschallgesteuert
      • TENS Therapien
      • Multimodale stationäre Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit der Palliativeinheit geplant
      • Medikamentöse Kurz-, Langzeit und Dauertherapien sowie in der terminalen Behandlungsphase
      • Schmerzbewältigungstraining incl. Entspannungsverfahren
      • Schmerzpsychotherapie in Kooperation mit regionalen und hausinternen Psychotherapeuten
      • Aufstellung von Therapieplänen
      • Festlegung von Therapiezielen
      Unsere Sprechstunden für Sie

      Schmerz-Sprechstunde:

      Sprechstunde nach Vereinbarung im Ambulanten Zentrum:
      Telefon: (05724) 95 80 - 28 50
      ambulantes-zentrum@ksl.agaplesion.de

      Privatsprechstunden

      Privatsprechstunden bei Chefarzt Dr. Finsterwalder über das Sekretariat der Anästhesiologie:
      Telefon: (05724) 95 80 - 61 05
      anaesthesie@ksl.agaplesion.de

      Unser Team

      Chefarzt: Dr. med. Hubertus Finsterwalder

      • FA für Anästhesiologie
      • Intensivmedizin
      • Notfallmedizin
      • ATLS-Provider
      • Spezielle Schmerzmedizin
      • Sportmedizin
      • FK Strahlenschutz
      • Zertifikat Krankenhausmanagement
      • Zertifikat Transfusionsmanagement
      • Zertifikat Organspendemanagement
      • Weiterbildungsermächtigter
      • Stellv. Ärztlicher Direktor

       

       

      Leitender Oberarzt: Dr. med. Christoph Bünte

      • FA für Anästhesiologie
      • Intensivmedizin
      • Notfallmedizin
      • ltd. Notarzt
      • ATLS-Provider
      • DEGUM II Instructor
      • FK Strahlenschutz

      Oberarzt: Dr. med. Rudolf Herfurth

      • FA für Anästhesiologie
      • Notfallmedizin
      • Palliativmedizin
      • Transplantationsbeauftragter
      • FK Strahlenschutz

      Oberarzt: Dr. med. Andreas Franke

      • FA für Anästhesiologie
      • ZB Rettungsmedizin
      • Zert. Transplantation- und Organspendemanagement

      Oberarzt: Kersten Struckmann

      • FA für Anästhesiologie
      • Zertifikat Transfusionsmanagement
      • Transfusionsverantwortlicher Arzt

      Oberarzt: Dr. med. Uwe Tambaur

      • FA für Anästhesiologie
      • ZB Rettungsmedizin
      • ltd. Notarzt
      • Spezielle Schmerztherapie
      • Palliativmedizin
      • ATLS-Provider
      • Ärztliches Qualitätsmanagement
      • Transfusionsbeauftragter
      • FK Strahlenschutz



      Oberarzt: Karsten Wieczorek

      • FA für Anästhesiologie
      • ZB Notfallmedizin
      • ltd. Notarzt
      • Ärztliches Qualitätsmanagement
      • ATLS-Provider
      • Weiterbildungsermächtigt
      • Notfallmedizin
      • FK Strahlenschutz



      Oberarzt: Dr. med. Carsten Lemke

      • FA für Anästhesiologie
      • Intensivmedizin
      • Notfallmedizin
      • ATLS-Provider
      • FK Strahlenschutz
      • Intensiv- und Transfusionsbeauftragter

      Oberarzt: Matthias Vogel

      • FA für Anästhesiologie
      • Notfallmedizin
      • FK Strahlenschutz

      Oberärztin: Frau Markowski

      • FA für Anästhesiologie

      Sekretariat: Christina Preul

      Weiterbildungskonzept Anästhesie - Ausbildungsplan für Assistenzärzte

      1. Weiterbildungsjahr
      Ziel: Kenntnisse der hausinternen Logistik
      Erwerb anästhesiologischer Grundkenntnisse
      Teilnahme am Bereitschaftsdienst/Rufdienst der Klinik nach 6 Monaten.
      Einfache Regionalanästhesien
      Maßnahmen: Zuteilung zu einem Tutor (Fach- bzw. Oberarzt)
      6 monatiger Einsatz in der Allgemeinchirurgie
      6 monatiger Einsatz im unfallchirurgischen OP
      Regionalanästhesie ax. Plexus
      Sonographiegrundkurs Anästhesie (DEGUM)
      Prämedikationsambulanz
      Notarztausbildung, 80 h Kurs

      2. Weiterbildungsjahr
      Ziel: Teilnahme am Bereitschaftsdienst (siehe Voraussetzungen)
      Vertiefung der anästhesiologischen Grundkenntnisse
      Zentrale Blockaden
      Maßnahmen: 6 monatiger Einsatz im Unfallchirurgischen OP
      Thorakale PDK
      6 monatiger Einsatz in der Allgemeinchirurgie
      Vorbereitung Anästhesiezertifikat Ultraschall (DEGUM)
      Prämedikationsambulanz
      Notarztausbildung, 80 h Kurs

      3. Weiterbildungsjahr
      Ziel: Übernahme komplexer anästhesiologischer Fälle
      Kinderanästhesien
      Komplexe Regionalanästhesien sonographisch gesteuert
      Intensivmedizin

      Maßnahmen: 6 monatiger Einsatz im Bereich der ambulanten Chirurgie
      Zahnheilkunde
      Abschluss Zertifikat Ultraschall in der Anästhesie und Intensivmedizin
      Sonographisch geführte ZVK etc. Anlagen
      Einsatz in der Prämedikationsambulanz und ICU
      Supervisionierte Notarzteinsätze

      4. Weiterbildungsjahr
      Ziel: Erlangung intensivmedizinischer und schmerztherapeutischer Kompetenz

      Maßnahmen: 6-12 monatiger Einsatz auf der Intensivstation

      5. Weiterbildungsjahr
      Ziel: Vorbereitung auf die Facharztprüfung, Übernahme komplexer Aufgaben

      Maßnahmen: Einsatz als „Springer“ in verschiedenen OP-Bereich
      Hospitationen im Bereich der Neurochirurgie im Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont/ Minden JWK und Thoraxanästhesie an der Universitätsklinik Hannover (MHH) oder Bad Oeynhausen möglich

      6. Rotationsplan

        12 Monate: Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin + 1 Jahr nach Erreichung der Facharztreife

        Ziel: Erlangung der Kenntnisse für die spezielle anästhesiologische Intensivmedizin

        Maßnahmen:
        6 monatiger Einsatz nach der Facharzterlangung auf der interdiszipllinären Intensivstation Parent./Enterale/Ernährung
        Selbstständige Durchführung von Organersatzverfahren (CVVHDF)
        Postreanimationskühlung via invasiver Kathetertechnik (Thermogard)
        Transfusionswesen; erweiterte Kenntnis
        Erweitertes hämodynamisches Monitoring (z.B. Picco, PAK, CEVOX)
        Ultraschallgesteuerte Katheteranlagen (SPBF, ZVK,ART,Dialysekath.)
        Dilatationstracheostomien etc.

        • 48 Monate Anästhesiologie, davon 12 Monate nichtspezielle anästhesiologische Intensivmedizin (CA. Dr. Finsterwalder)
        • 12 Monate Intensivmedizin in dem Gebiet Anästhesiologie (CA Dr. Finsterwalder, beantragt)
        • 12 Monate Spezielle Schmerztherapie (CA. Dr. Finsterwalder, Verlängerung beantragt)
        • 12 Monate Notfallmedizin (OA. Dr. Wieczorek, OA. Dr. Bünte)
        Veranstaltungen
        • Jeder erste Dienstag im Monat ab 19:30 – Eltern Informationsabend – Geburtshilfliche Anästhesie – Thema Geburt im Allgemeinen mit Gynäkologie, Hebammen und Pflegepersonal der Wochenstation und des Kinderzimmers
        • Blackbox Anästhesie: Vortrag – Frühjahr 2018
        • Vortrag Schmerztherapie – Frühjahr 2018
        • Schaumburger Ärzteverein: Vortrag September – Schmerz- und Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit Palliativstation/Innere Medizin
        Weitere Informationen

        Flyer Ambulantes Zentrum

        Flyer Anästhesiologie